Die Wüste Lebt!

Die Wüste Lebt!

Home sweet home

5. Oktober 2007 - 05:11 von Alexander Lutz

Da bin ich wieder…Jetzt auch ausgeschlafen und schon fast ohne Jet Leg.

Aber erstmal zum Final Check: Im Grunde war es nichts besonderes und wie in allen anderen Checks auch, musste man einfach nur genau das machen, was man auch in allen Flügen vorher gemacht hatte. Aber ein Check ist eben doch immer besonders. Geflogen sind wir nun schlussendlich bei Gines, obwohl wir bis um 5:45 noch mit einem anderen Checkpiloten geplant waren. So kurzfristige Änderungen sind nicht wirklich schön, da man sich ja nun doch mehr oder weniger auf einen gewissen Checker eingestellt und auch vorbereitet hat. Wir konnten aber nichts daran ändern. Gines Schicht bekann leider erst um 7 Uhr und somit war erstmal eine Stunde warten angesagt. Dann gab es eine sehr kurze mündliche Prüfung, die eigentlich kein Hindernis darstellte und darauf sind dann erst Melli und dann ich geflogen. Zum Inhalt der Flüge erzähle ich jetzt nicht so viel, weil das nur Fachchinesisch sein würde. Ich finde aber, dass wir beide recht gut geflogen sind, teilweise sogar excellent, auch wenn sich das später nicht auf das Gradesheet ausgewirkt hat. Am Ende meines Fluges konnte ich kaum an etwas anderes denken, als dass das jetzt vermutlich die letzte Landung mit der Bonanza sein würde. Dem entsprechend sah die Landung dann auch aus, bzw. der Anflug, denn das eigentlich Aufsetzten war super. Problem war, dass ich ca. 150 m hinter der Touch Down Zone war, also dem Bereich, wo wir eigentlich landen sollten, denn den Anflug hatte ich total verkackt. Ich war viel zu schnell und viel zu tief und habe die Power viel zu spät reduziert. Im Phase I check wäre ich damit vermutlich durchgefallen. Aber sei es drum. Im Debriefing gab es frei übersetzt noch ein “Böse, böse…visual approach war nicht gut und wenn wir jetzt noch länger hier wären, müsste man dran arbeiten.” Ich hab gesagt, es wäre vorher nie ein Problem gewesen und damit war es gut.

Ein wahres Highlight des Tages war noch der Besuch unserer Fluglehrers mit seiner Frau und dem VIER !!! Tage alten Baby, um uns zum bestandenen Check zu gratulieren und Tschüss zu sagen. Wir haben vorallem gar nicht damit gerechnet und als wir nach dem Check vom Flieger ins Gebäude kommen stehen die da plötzlich. Und das Kind ist ja soooooooo klein und soooooo süß und wir durften es beide mal auf dem Arm halten. Es gibt auch Fotos nur die habe ich bisher noch nicht bekommen. Ich werde sie aber sofort hier reinstellen, wenn ich sie habe.

Weiter ging es dann den Berg von Formularen fertigzumachen um endlich seine Urkunde zu bekommen, dass man die Ausbildung in Phoenix erfolgreich abgeschlossen hat. Und so sieht das dann aus:

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Dann hieße es Koffer packen und am nächsten Morgen sind wir dann mit der Limosine abgeholt worde. Leider war der ganze Flieger von Denver nach München so voll, dass wir keine Business Class Plätze mehr bekommen haben. Da war am Anfang die Enttäuschung groß, denn ich hatte mich da immerhin ein halbes Jahr drauf gefreut, aber dann haben wir uns in der Economy einen Sekt getrunken und dann ging es schon irgendwie;-) Angekommen sind wir pünktlich in München und auch fast zeitig weitergeflogen. Von München nach Düsseldorf habe ich dann doch noch meinen Business Platz bekommen (man wird schon vieeeeeel freundlicher bedient) und um 10:30 Uhr war ich dann in Düsseldorf auf dem Boden und zu meiner Freude meine Koffer auch. Abgeholt wurde ich dann von meiner Mutter und meiner Schwester, aber auch von Tim und Sebastian, womit ich gar nicht gerechet hätte, mich aber sehr gefreut habe (Danke!!!).

Jetzt fühle ich mich schon wieder recht heimisch hier und denke tatsächlich doch an Phoenix schon wehmütig zurück.

Wie es mit dem Blog weitergeht, weiß ich noch nicht. Michael wird sicher noch ein paar Einträge schreiben und vielleicht fällt mir auch noch was ein. Eigentlich wollte ich nach Phoenix aufhören zu schreiben, aber vielleicht bietet es sich ja an während der Cheyenne Phase nochmal was in den Blog zu schreiben.

Schonmal vielen Dank an alle, die den Blog gelesen haben und hoffentlich ein gutes Bild davon bekommen haben, wie es uns ergangen ist. (Wir haben ja nicht nur Urlaub gemacht, auch wenn das viele behauptet haben ;-) )

Final Check

1. Oktober 2007 - 22:42 von Alexander Lutz

…bestanden und damit geht es morgen ab nach Deutschland.

Ich werde später noch mal ausführlicher vom Check berichten. Jetzt muss ich aber erstmal schlafen, denn morgen klingelt schon wieder um 4 Uhr der Wecker, der Melli und mich dann zum Flughafen bringt.

Kaufsüchtig - neeeeeeiiiinnnnn ich doch nicht :-)

1. Oktober 2007 - 21:37 von Michael Walus

Ich wollte Euch ja schonmal von meinen Shopping-Erfahrungen berichten und weil ich gestern wieder mal eine Mall geplündert hab, schreib ich jetzt mal ein bissl dadrüber. Denn hier in den USA ist Einkaufen richtig coool und es macht vor allem bei einem Dollarkurs von 1.40 richtig Spaß. Hier sind die Sachen nämlich bei weitem nicht so teuer und man muss sich nicht die Preisschildchen anschauen, bevor man etwas anprobiert, weil man es sonst ehh nicht bezahlen kann, sondern sucht sich einfach die Sachen aus, die einem gefallen. Denn meistens sind die dann nicht so teuer. Jeans, z.B. Levis gibts hier ab 30$, bei uns unvorstellbar (und ich glaube nicht, dass die “deutschen” Levis-Jeans hochwertiger sind :-) ) und auch die ganzen anderen Markenklamotten, wie Hilfiger,LaCoste und was es sonst noch alles so gibt, sind hier wesentlich günstiger und werden nicht zu so unverschämten Preisen wie bei uns verkauft.

Jetzt könnte man ja eigentlich sagen, das ist ja super, da spart man ja viel Geld…

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aaaaaber…das mit dem Geld sparen hat bei mir leider nicht so funktioniert…ich bin voll drauf reingefallen. Denn statt einer Hose, die ich gebraucht hätte, hab ich ungefähr 7 und statt drei Tshirts 5 Polos und 3 Thirts :-), so dass ich dann im Endeffekt viiiieeeeel mehr Geld ausgegeben hab, als ich in Deutschland jeee gemacht hätte. Aber weil man hier wenigstens ordentlich viel für sein Geld bekommt, setzt das schön viele Glücksgefühle frei und man fühlt sich super :-) (- Scheiss Konsumgesellschaft ;-) )

Naja hier nochmal ein Foto von meinen Errungenschaften von gestern… incl. aller Schuhe, die ich hier irgendwann gekauft hab :-)

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Für alle, die sich jetzt fragen, wie ich den ganzen Kram wieder nach Deutschland kriegen will… ich habe ja bereits letzte Woche in L.A. knappe 30kg vorgeschickt und deswegen müsste ich wieder ein bisschen Platz haben… und es wäre ja eine Schande, wenn ich mit leeren Koffern zurückkommen würde :-)

Ach ja ich hab übrigens noch 5 Flüge… also langsam überschaubar, aber es dauert noch eine Woche bis zum Final Check

22.September - San Diego - Red Bull Air Race

28. September 2007 - 14:43 von Michael Walus

Letztes Wochenende waren wir ja in San Diego zum Red Bull Air Race und das war einfach ein super Ausflug und hat sich mal wieder vollends gelohnt. Wir waren sehr gespannt, was die Kunstflieger denn mit den Flugzeugen anstellen würden, vor allem wo wir das jetzt zumindest ein wenig einschätzen konnten. Wir standen Samstags extra früh um 430 Uhr auf und fuhren los, damit wir pünktlich da waren. Es klappte auch alles ganz gut, so dass wir ne gute Stunde vor Beginn ankamen und noch gemütlich Zeit hatten uns einen netten Platz am Strand zu suchen.

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Das Wetter sah am Anfang zwar etwas wackelig aus, auf der Fahrt sind wir auch zwischenzeitlich durch sehr starke Schauer gefahren, aber bis auf ein paar Regentropfen blieb es glücklicherweise den Tag über trocken, so dass wir das Rennen genießen konnten.

Los ging das ganze natürlich mit einem Helikopter, der eine riesige amerikanische Flagge durch die Gegend flog und dazu selbstverständlich die amerikanische Nationalhymne gespielt wurde. Danach kamen dann immer wieder interessante Flugvorführungen der amerikanischen Luftwaffe, wie zum Beispiel dies hier

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Das muss bestimmt ein irre Gefühl sein, da drunter zu hängen :-)

Dann warteten wir auf den Anfang des Rennens, wir waren darauf vorbereitet, dass es ziemlich krasse Manöver waren, aber als dann der erste Flieger angeschossen kam, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es war einfach der absolute Wahnsinn mit was für einer Geschwindigkeit und Präzision die Flieger durch den Parkour schossen und das hauptsächlich mit 90° Bank

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Vor der tollen Skyline von San Diego war das natürlich ein netter Anblick… aber die Manöver waren echt krass, vor allem nur ungefähr 3m über dem Boden

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Bei dem Parkour gibt es ganz bestimmte Vorschriften, wie die Flieger durch die Hütchen zu fliegen haben, manchmal in horizontaler Stellung, manchmal in vertikaler Stellung

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und manchmal auch ein bisschen mehr als das !!!

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Das Red Bull Airrace war natürlich für die Amis ein willkommener Tag, mit Klappstuhl und sämtlichem Gepäck anzureisen, wie es sich für so einen Tag gehört :-)

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und auch hübsche Haustiere wurden mitgenommen

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Die Schicki-Micki-Abteilung von San Diego kam mit solchen Gefährten zum Airrace

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nicht schlecht oder ???

So lagen wir also den ganzen Tag am Strand und staunten über die Flieger, manchmal passierte es auch, das der ein oder andere einige von den Hütchen abrasierte und die schnell wieder aufgebaut wurden… :-) das gab dann natürlich einige Strafsekunden… Es ist aber einfach unglaublich wie wendig die Flieger sind, die haben Rollraten von über 400°/Sekunde, d.h. sie drehen sich schneller als einmal pro Sekunde um ihre eigene Achse. Unsere alte Bonanza braucht dafür bestimmt 5 Sekunden, aber die Kunstflieger haben sich echt in einem winzigen Augenblick gedreht. Besonders ein Manöver war sehr beeindruckend, weil man immer glaubte sie würden ein Hütchen abreißen, es aber immer noch schafften sich im letzten Moment so durch die beiden Hütchen zu drehen, dass alles stehen blieb. Echt Wahnsinn!!! Hab mal ein paar Fotos hintereinander gemacht, damit Ihr Euch das ungefähr vorstellen könnt

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Das war schon echt krass… irgendwann war das Rennen dann zu Ende. Leider haben wir nicht mitbekommen, wer denn erster geworden ist, weil man für den Genuss von Lautsprechern und Leinwand 25 $ Eintritt zahlen musste, da wir das nicht unbedingt ausgeben wollten und ohnehin lieber auf die andere Seite der Stadt wollten, damit wir die Skyline im Hintergrund hatten, konnten wir den Sieger nur erahnen…

Ich hab auch ein paar Videos gedreht, hier könnt Ihr sie Euch herunterladen:

Hier ein kompletter Lauf

http://reisn.myrl.de/Videos/kompletter%20lauf.divx

Inverted Flight !?!

 

http://reisn.myrl.de/Videos/inverted.divx

 

… die üblichen Posing-Fotos mussten natürlich auch sein :-)

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Nach dem Rennen hat sich eine Marketingabteilung eine sehr lustige Werbung einfallen lassen, war die originellste Werbung, die ich bis jetzt gesehen hab

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Und zwar wurde dieser Schriftzug von fünf Flugzeugen in den Himmel geschrieben, gerade fürs Airrace keine schlechte Idee :-)

Dann wollten wir uns langsam auf den Weg machen… leider war es aber so, dass wir auf einer Art Halbinsel waren, die nur über eine Brücke (oder einen riesigen Umweg) mit San Diego Centrum verbunden war… über die wollten nach dem Rennen natürlich auch ganz ganz viele andere Amerikaner, so dass sich da der Verkehr überhaupt nicht bewegte. Deswegen entschlossen wir uns spontan doch erstmal ein bisschen an den Strand zu fahren, dort den Sonnenunterganz zu genießen und zu warten, bis der Verkehr sich schließlich entspannt hatte. Und das war auf jeden Fall eine bessere Zeitverwendung als im Stau auf der Brücke zu stehen…

Die guten Baywatch Wachtürme…

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…und ein netter Sonnenuntergang am Pazifik

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Danach machten wir uns dann aber auf den Weg, da wir am Abend noch in L.A. ankommen wollten, weil wir dort am nächsten Tag Fracht aufgeben wollten. Vorher schauten wir aber noch in der Top Gun Bar vorbei, das ist eine “kultige” Bar in San Diego, in der eine Szene aus dem Pilotenkultfilm Top Gun mit Tom Cruise gedreht wurde. Aber kultig fand ich die Bar überhaupt nicht, eher im Gegenteil, das war die dreckigste und verranzzzzzzte Bar, in der ich jee gewesen bin. Überall lag Dreck herum und in einem Abstand von etwa 20m fuhr einer der laut hupenden Güterzüge vorbei :-) Das Essen war leider auch nicht wirklich besser, als das Aussehen dieser Bar. Es glich eher einer schlechten Imbissbude…

Naja danach gings aber nach L.A., wo wir noch hinwollten, um Zusatzgepäck loszuwerden. Wir können nämlich durch die Lufthansa relativ günstig Fracht verschicken, und da wir alle dermaßen viel Zeugs haben, mussten wir schauen, wie wir das alles irgendwie zurück nach Deutschland bekamen. In meine Koffer hätte das alles auf jeden Fall nicht reingepasst. Ich habe nämlich nochmal gute 25kg in einer Box nach Deutschland geschickt :-) Deswegen war auch unser ganzes Auto eigentlich nur vollgestellt mit den Boxen.

Kurz vor L.A. schliefen wir dann in einem Hotel gleich neben Disney World :-) wofür wir allerdings keine Zeit mehr hatten… als wir in unserem Hotel Nachrichten schauten, wussten wir gar nicht, was wir alles verpasst hatten. Es wurden nämlich Bilder gezeigt, von einemMini-Tornado in dem Gebiet von San Diego!!!!, aber das war noch nicht alles, in L.A. war ein großer Stromausfall und es waren immer noch tausende Leute ohne Strom (zum Glück waren wir an diesem Abend nicht bis nach L.A. reingefahren) und eine Nachricht aus Arizona… am Lake Pleasent, der ungefähr 50km nördlich von Goodyear liegt, waren golfballgr0ße Hagel”körner” vom Himmel gefallen!!!! Sehr interessant das ganze :-)

Aber wir überstanden unseren Tripp ohne irgendwelche Vorfälle… am nächsten Tag fuhren wir nach Los Angeles rein, brauchten aufgrund Juniors toller Idee die Strandstraße langzufahren (und die erstmal ohne jegliche Karte zu finden) auch nur gefühlte dreieinhalb Stunden :-), aber wenigstens haben wir auf den letzten drei Meilen den Pazifik sehen können und eins muss man dem Junior lassen, wir sind irgendwie ziemlich nah am Flughafen herausgekommen :-) Dann gaben wir unser Gepäck auf und machten uns schließlich zurück auf den Weg nach Goodyear…

An diesen zwei Tagen schafften wir wieder 1450 km und hauptsache wir wollten von Bremen nicht zum Red Bull Air Race nach Berlin fahren, weils zu weit war :-) aber in Amerika ist halt alles ein bisschen größer

 

 

 

 

Wir werden Papa…

27. September 2007 - 08:04 von Alexander Lutz

…naja nicht wir selber, aber unser Fluglehrer. Der hat uns heute morgen um 2:44 eine E-Mail geschrieben, dass es jetzt wohl losgeht.

Hier nun aber der interessante Teil der Geschichte. Wir im Vorfeld haben mit mehreren Leuten von Scheduling gesprochen, was denn dann passieren soll, wenn der Tag X da ist. Uns wurde mehrfach versichert, dass es einen Backupplan geben würde, man wolle uns diesen nur nicht sagen. Unser Fluglehrer hat ebenfalls versucht herauszufinden, wer denn nach ihm mit uns fliegen soll, damit er ihn noch über uns briefen kann. Nun ist heute der Tag, an dem unser Fluglehrer nicht mehr kommt und der Backupplan wird nun endlich enthüllt:

Zwei Herren vom Management und unser Classcoordinator sitzen vor dem PC im Dispatch und überlegen, was man denn jetzt machen kann. Nach 15 Minuten wird dann entschieden, uns nach Hause zu schicken und uns den Tag frei zu geben. Zitat unseres Classcoordinators: “I knew for 9 Month that this will happen, Scheduling knew it also, but it’s a complete surprise for management.”

Jetzt werden wir uns überraschen lassen, was passiert. Ich habe keine Sorge, dass wir hier nicht pünktlich weg kommen. Aber nächste Woche waren schon andere Schüler aus unserem Kurs mit unserem Fluglehrer oder dessen Ersatz geplant und die kommen nun vermutlich auch etwas später nach Hause.

The Final Countdown

25. September 2007 - 14:57 von Alexander Lutz

Nicht zu glaube aber wahr…wir können das Ende sehen.

Alle Leute aus unserem Kurs haben jetzt noch weniger als 10 Flüge, bis es wieder zurück nach Deutschland geht. Motzi und Sebastian sind schon seit fünf Tagen fertig und als Nächstes ist Sven aus unserer Dreiergruppe dran.

Leider sieht es aber so aus, dass vermutlich nur die Hälfte des 349 und 10. ILST bis um geplanten Termin am 5. Oktober nach Hause kommen wird. Die andere Hälfte wird wohl etwas länger bleiben müssen. Teilweise auch deshalb weil in der Planung immer noch fahrlässig mit unseren Flugtagen umgegangen wird.

Ich persönlich habe ab heute noch 4 Flüge zu absolvieren und kann immer noch nicht genau sagen, wann ich nach Hause komme. Hauptgrund dafür ist, dass die Frau unseres Fluglehrers ein Kind bekommt. Der errechnete Termin dafür ist der 27. September, aber es kann jeden Tag so weit sein. Da unser Fluglehrer uns gerne noch fertig fliegen möchte, würde er am 28. September noch arbeiten, was dann auch gleich der letzte Flug mit uns wäre. Dies ist allerdings das bestmögliche Scenario und  ich glaube nicht, das wirklich was wird. So eilig habe ich es auch nicht hier wegzukommen. Gerade jetzt wo das Wetter wieder etwa so ist, wie an deutschen Sommertagen und der Pool wieder zur Erfrischung wird. Allerdings läuft mein deutsches Medical Anfang Oktober aus und dannach darf ich nicht mehr fliegen. Somit ist also für mich der Zwang da schnell fertig werden zu müssen. Und da noch so viel passieren kann, muss ich versuchen noch ein paar Puffertage zu haben, sollte das Kind früher kommen, das Wetter schlecht sein und ich den Final Check failen.

Hier der Final Countdown in Zahlen:

Junior 9

Michel 6

Michael 7

Melli 4

Alex 4

Roadtrip 2.-5. September Los Angeles & Universal Studios

25. September 2007 - 10:39 von Alexander Lutz

Jetzt wird es wirklich langsam mal Zeit meinen Bericht von L.A. nachzuliefern, denn dieser unser letzter Roadtrip liegt schon drei Wochen zurück.

Also am 2. September ging es für Melli und mich nach Los Angeles. Bis Los Angeles brauchen wir ungefähr 3 1/2 Stunden. Um dann aber in L.A. zum Hotel zu kommen braucht man etwas nochmal 1 1/2 Stunden. Dabei wird gefahren, als würden keine Verkehrsregeln existieren. Jeder fährt einfach so schnell, wie es eben gerade möglich ist. Geschwindigkeitsbegrenzungen sind da eher nur Richtwerte, falls mal Stau ist.

Auf dem Weg nach L.A. kommt man an einem riesigen Windpark vorbei. Wenn die Amis einmal Windräder bauen, dann aber richtig:

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Bevor wir dann zu unserem Hotel gefahren sind, haben wir noch einen Abstecher zm Flughafen LAX gemacht, um dort unsere R2 Fracht nach Hause zu schicken. Denn nach den Shoppingausflügen hier waren wir uns sicher, dass unsere Koffer auf jeden nicht genug Platz bieten würden. Die Lufthansa Cargo befindet sich dabei irgendwo an einer Seitenstraße am Flughafen und sieht von innen aus, wie eine alte Postfiliale. Das unser Gepäck wirklich nach nur 5 Tagen angekommen ist, gleicht einem Wunder. Nach dem Stress haben wir dann noch kurz an der Landebahn den Sonnenuntergang angesehen. Und sind dann zu unserem Hotel gefahren, welches direkt am Hollywood Blvd. in Hollywood lag.

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Am nächsten Tag war in Amerika mal wieder Feiertag. Das heißt alle Amis wollen unbedingt zum Strand. Und wir auch. Unglaublicherweise bekamen wir am Santa Monica Beach tatsächlich sofort einen Parkplatz, was wohl auch damit zusammen hing, dass wir rechtzeitig losgefahren sind. Wir sind dann etwas auf dem Pier spatzieren gegangen und haben die frische Meeresluft genossen.

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Zum Schwimmen war uns aber der Pazifik doch deutlich zu kalt, aber hätten wir schwimmen wollen, hätten dieser Leute auf uns aufgepasst:

BAYWATCH

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Nachdem die Parkplatzsuche am Santa Monica Beach so hervorragen geklappt hat, wollten wir es auch am Venice Beach, welcher etwa drei Meilen südlich vom Santa Monica Beach liegt, probieren. Leider klappe es dort überhaupt nicht, weil inzwischen auch die Amis mit Frühstücken fertig waren und jetzt alle einen Parkplatz direkt am Stand…am besten neben der Liege haben wollten. Nachdem wir uns eine Stunde durch den Verkehr gewühlt hatten, haben wir die Parkplatzsuche dann aufgegeben und uns ein Alternativprogramm überlegt. Queen Mary in Long Beach. Sie ist 1926 vom Stapel gelaufen und inzwischen ein Hotelschiff. Da wir nicht noch 25$ Eintriff zahlen wollten, sind wir nur außen herumgelaufen und haben Fotos gemacht.

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Nach dem Ausluf zur Queen Mary hatten wir immer noch viel Zeit über und so wollten wir uns dann auf die Suche nach dem Hollywood Schild machen. Allerdings ist in keiner Karte eingezeichnet, wo dieses denn genau steht. Zum Glück sieht man es aber schon von weitem und so sind wir einfach drauf zugefahren, bis es nicht mehr weiter ging. Am Ende der Straße gab es dann einen Wanderweg, welchen man etwa 300m entlang gehen musste, um einen sehr guten Blick zu erhalten. Also natürlich Photosession:

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Zurück vom Hollywood Sign im Hotel ruhten wir uns noch ein wenig aus, um dann auf dem Walk of Fame zu flanieren. Das ist der Teil des Hollywood Blvd, in den auf dem Boden die Sterne mit den Namen der großen Stars aus Kino, Film und Musik eingelassen sind. Hier entdeckt man neben den bekannten Hollywoodgrößen auch Sterne mit Donald Duck und Micky Mouse. Sehr lustig die Amis.

Am Hollywood Blvd. steht auch das Kodak Theater, in dem jedes Jahr die Acadamy Awards, also die Oskars, verliehen werden. An den Säulen des Theaters sind die Gewinner in der Kategorie “Bester Film” seit über 50 Jahren aufgeführt. Natürlich auch die von 2006. Für 2007 ist das Feld noch leer. Waren dieses Jahr schon Oskarverleihungen?

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Um den Tag ausklingen zu lassen waren wir dann dort beim Italiener essen. Und ich muss sagen, dies war mit Abstand das beste italienische Restaurant in dem ich hier bis jetzt war. Es war zwar etwas teuerer, aber es hat sich in jedem Fall gelohnt und ich kann es jedem weiterempfehlen.

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Damit war dann auch der Tag vorbei.

Am nächsten Tag ging es dann in die Universal Studois Hollywood. Dies ist ein Filmpark der sich im Läufe der Zeit immer weiter zum Freizeitpark entwickelt hat. Kernstück der Universalstudios bleibt aber die Backlot Studio Tour, auf der man an vielen originalen Filmkulissen und Requisiten vorbeigefahren wird.

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Zum Beispiel sieht man dort den DeLorien aus Zurück in die Zukunft.

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Zwischendurch gibt es immer kleinere Actionsegmente wie zum Beispiel den weißen Hai oder tanzende Autos:

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Hier fahren wir gerade an einer Silence Zone vorbei. Da durfte der Tourguide nichts erzählen, um nicht später unerwünschte Hintergrundgeräusche auf dem Film zu haben. Hier wurde übrigens gerade eine neue Folge von Dr. House gedreht. Später gab es noch eine zweite Silence Zone Aufgrund der Dreharbeiten für Desperate Housewifes.

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Nach der Studiotour verbrachten wir dann den Rest des Tage damit Wildwasser und Achterbahn zu fahren und uns sämtliche Shows anzusehen.

Hier ist der Eingangsbereich der Wildwasserbahn Jurassic Park -The Ride, in der man wirklich sehr sehr nass wird.

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Zwischendruch stehen immer wieder ein paar Requisiten zur Schau. Dieser Wagen hier sollt aus “The fast and the furious” bekannt sein:

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Dieser Tag und insgesamt auch dieses Wochenende ging sehr sehr schnell vorbei. Auf dem Weg nach draußen haben wir noch ein paar Beweisfotos gemacht und sind dann direkt zurück nach Phoenix gefahren, wo wir so um 1 Uhr morgens angekommen sind.

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Upset ??? - Diesmal ist es kein Fake…

21. September 2007 - 22:39 von Michael Walus

jaaa hier kommt der Bericht über unseren letzten Flug mit Beth-Ann. Und dieses Mal ist es die Wahrheit und keine ausgedachte Geschichte :-) Wie Ihr vielleicht wisst, fliegt Beth-Ann ja auch Upset-Missions, d.h. Kunstflug. Früher hat sie da auch an Wettbewerben teilgenommen, aber heute macht sie das nicht mehr. Auf jeden Fall ist es so, dass wir in unserem Ausbildungsprogramm auch drei Upset-Missions fliegen sollen, davon eine nach Sicht, und zwei mit der komischen Mütze auf dem Kopf, die uns die Sicht nach außen versperren soll. Für diese Kunstflugmissions gibt es eine extra Bonanza, die 851K, die extra dafür umgebaut wurde. Es gibt nur zwei statt vier Sitzen, die Instrumente sind etwas anders, der Spritverbrauch wird sehr genau angezeigt, weil es bei diesen Manövern sehr wichtig ist, dass rechts und links die beiden Tanks relativ gleich schwer sind…Außerdem gibt es noch eine zusätzliche Spritpumpe, die dafür sorgt, dass der Motor auch mit Sprit versorgt wird, wenn die Maschine auf dem Kopf steht. Nunja, jedenfalls hat Beth-Ann die meisten ihrer Flüg in dieser Maschine gemacht (sie nannte es “ihr” Flugzeug) und deswegen war der Plan, dass die letzten beiden Flüge nochmal zwei Upsets mit uns werden sollten, weil das definitiv spannender ist, als den letzten Flug damit zu verbringen, ganz normal irgendwelche Anflüg zu üben. Das war nochmal ein netter Abschluss. Wir waren zwar noch etwas skeptisch, ob das funktionieren würde, aber letzten Endes klappte es und schließlich war es soweit, die Maschine stand bereit und wir waren geschedult. Also ging es los… aber vorher war noch die ein oder andere ungewöhnliche Vorbereitung nötig…

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Hier ziehe ich gerade einen Fallschirm an… ja sehr richtig einen Fallschirm… nicht dass ich Fallschirm-Springen gehen wollte, denn das wurde mir ja verboten ;-) aaaaaaber bei diesen Upset-Missions ist es Pflicht, einen Fallschirm zu tragen, damit man im Notfall, wenn man irgendwie doch die Kontrolle über die Maschine verliert oder irgendetwas kaputt geht, ein Flügel abfällt oder so :-), den Stöpsel ziehen kann, daraufhin die Tür aufspringt und man schnell seinen Weg raussucht. Aber da das ein ziemlich unrealistisches Szenario ist, trägt man ihn eigentlich nur, weil es Vorschrift ist. Und so ein Fallschirm ist ziemlich ungemütlich, der schnürt einem alles ab und man muss so ein Ding nicht unbedingt auf den Rücken geschnallt haben.

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Dann gings in den Flieger, wir flogen in eine der Trainings-Areas und dann gings mit den Manövern los. Beth-Ann hat den Flieger immer in irgendeine komische Position gebracht, so über 40° Nose-Up z.B. und ich musste das dann wieder recovern und den Flieger in einen normalen Flugzustand zurückbringen. Und die Bonanza ist so ein super stabiles Flugverhalten, da muss man bei den Nose-Up-Attitudes eigentlich nichts machen muss. Man lässt einfach alles los und wartet ab, bis sich die Nase schön langsam zum Horizont senkt. Dann gibt es noch Szenarien in denen man eine ungewöhnlich hohe Banklage hat, d.h. man fliegt eine Kurve mit 90° oder noch mehr und muss das wieder recovern. Dabei kommt man zum ersten Mal in den Bereich die Ruder, die man hat, bis zum Anschlag zu benutzen. Während den normalen Missions benutzt man vielleicht 30% des Ausschlags der Ruder, aber in der Upset darf und muss man sogar richtig aggressiv mit den Rudern umgehen. Beth-Ann warnt auch immer kurz bevor sie das macht, weil sie wohl schon etlichen Students blaue Flecken mit dem Ruder in die Knie gerammt hat :-) Das macht auf jeden Fall viel Spaß. Die Kurvenlage kann man dann noch ein bisschen weitertreiben, bis man irgendwann auf dem Kopf steht oder einfach noch weiter rollt bis man wieder richtig rum steht. Und dann kann man natürlich alle diese Kurvenlagen mit Nose-low oder Nose-High-Attitudes kombinieren, da gibt es dann schon lustige Sachen. Eine Recovery ist z.B. vom inverted Flight Nose-low, d.h. man fliegt auf dem Kopf mit einem Affenzahn dem Boden entgegen :-) Aber wenn man weiss, wie man da wieder rauskommt, ist das eigentlich kein Problem :-)

Eine weitere sehr interessante Sache sind accelerated Stalls. Wir sind ja in den ersten Phasen Stalls geflogen, dabei wurden wir aber immer langsamer und sind dann mit ziemlich langsamer Geschwindigkeit, etwa 50 Knoten, in den Stall gekommen. Bei den Accelerated Stalls fliegt man eine Steilkurve mit 60° und 120 Knoten und zieht dann einfach mit voller Kraft, und zwar richtig, mit einem Ruck bis zum Anschlag das Höhenruder… darauf hin fängt der ganze Flieger wie bescheuert an zu wackeln, alles vibriert und schleudert hin und her… damit signalisiert einem das Flugzeug, dass dieser Flugzustand ein bisschen zu viel für das arme Flugzeug ist und dass man es doch etwas netter behandeln soll… und man braucht nur ein wenig das Höhenruder nachzulassen, schon hört das ganze Gerattel auf, der Flieger bedankt sich und liegt wieder ruhig in der Kurve. Das war einfach das beste und hat meeeeega viel Spaß gemacht. Beth-Ann hat mich darauf vorbereitet und gesagt, wann sie die Stalls macht, weil es schon eine etwas größere G-Belastung ist, ich wusste auch, dass es anfangen würde zu wackeln, aber als es dann wirklich dazu kam, war ich einfach dermaßen überrascht wie krass der ganze Flieger doch ratteln kann und musste einfach nur noch lachen :-) Da hab ich mal gesehen, wie weit man ein Flugzeug wirklich treiben kann… und das ist eine wirklich gute Erfahrung.

Das gehörte dann alles zum Pflichtprogramm. Wenn man das fertig hat, findet man vielleicht noch etwas Zeit lustigen Blödsinn zu machen, da das meine zweite Upset-Mission war (und leider auch meine letzte) , hatte ich diesmal auch ein bisschen mehr Zeit für die Sachen die Spaß machen… aber schauts Euch selbst an. Und diesmal ist es keine Simvideo ;-) (einfach auf folgende Seite und den untersten Link anklicken -”Upset Mission von Alex…”)

http://www.altecgmbh.de/phx07.html

Das war natürlich super und hat viel Spaß gemacht :-) …nur leider war die Zeit viel zu schnell um, denn so eine Upset Mission ist jeweils nur 1h10 lang. Das ist eigentlich viel zu kurz, aber ich denke, falls einem schlecht wird, ist das lang genug :-) Doch glücklicherweise hatte ich damit keine Probleme, auch wenn ich mich schon ein wenig durchgerüttelt gefühlt hab, als der Flug dann zu Ende war:-)

Jaaaaaa das wars also, eine wirklich coole Sache, die wir hier erleben durften…und Beth-Anns letzter Flug :-), an dem der Junior sie auch zum letzten Mal selber hier in Goodyear landen ließ :-)

…morgen fahren wir erstmal nach San Diego und schauen uns an, wie man so etwas richtig macht. Denn dort findet das Red Bull Airrace statt. Dagegen war unser Herumgeeier natürlich absoluter Kindergarten… bin mal gespannt wies wird

Schönes Wochenende :-)

Beth-Ann hat uns verlassen… :-(

16. September 2007 - 19:42 von Michael Walus

ja leider, das war schon ein ziemlicher Schock, aber nun ist sie weg :-( - dabei hatten wir uns gerade so gut mit ihr verstanden und das Fliegen hat einfach riesig viel Spaß gemacht. Und einen Tag vorher hatte es geheißen, dass wir wieder eine zeitlang 2er-Ratio mit ihr fliegen sollten, das wäre zwar nie bis zum Ende so geblieben, aber hätte unseren Aufenthalt zumindest ein wenig verkürzt… aber es ist ja alles anders gekommen, denn am nächsten Tag meinte sie nur, sie muss mal mit uns reden… oh nein….denn sie hat ein Angebot bekommen, für die FAA zu arbeiten. Das ist die amerikanische Luftfahrtbehörde, quasi das, was in Deutschland das Luftfahrtbundesamt in Braunschweig ist. Kurzum Sie wird Beamte :-) und das mit ihren jungen 33 Jahren und so ein Angebot muss sie einfach annehmen, weil das schon ein deutlicher Karrieresprung ist. Sie muss weniger arbeiten, bekommt dafür mehr Geld… hier in Goodyear hat sie echt meeega viel gearbeitet, eigentlich die ganze Woche jeden Tag bestimmt 10h , bis auf die 36h Pause, die man innerhalb von 7 Tagen haben muss. Aber direkt nach den abgelaufenen 36h stand sie wieder bei uns auf der Matte. Bei der FAA kann sie vier Tage lang 10h arbeiten und hat dann drei komplette Tage frei, das wäre hier undenkbar, denn hier müssen die Fluglehrer schon ordentlich viel arbeiten. Außerdem ist der Mann von der Beth-Ann auch Linienpilot, ist aber leider in Milwaukee stationiert gewesen… d.h. er musste immer shutteln damit sie sich sehen konnten, aber nicht ein paar Minuten sondern gleich 3000km. Und die neue Stelle bei der FAA ist in Milwaukee, d.h. für die beiden ist das einfach viel besser. Deswegen verstehen wir das absolut, auch wenn wir natürlich traurig darüber waren, dass sie weggeht :-( Dort wird sie unter anderem sicherheitskritische Flugvorfälle untersuchen, als Checker auf verschiedenen größeren Mustern arbeiten - sie bekommt ca. 4-5 Type Ratings in den nächtsten zwei Jahren… alles in allem ein wirklich guter Job.

Ich glaub ich habe Euch noch gar kein Foto gezeigt…

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ach die war einfach super und wir hatten sooooo viel Spaß…

Ich muss mich nochmal ein wenig über die amerikanische Arbeitsmentalität auslassen, denn es ist einfach ein riesen Unterschied im Gegensatz zu Deutschland oder Europa. Die Beth-Ann hat gekündigt und ist eine Woche später umgezogen, dass müsst Ihr Euch mal vorstellen. Ich glaub, eigentlich haben die hier eine Kündigungsfrist vn 2 Wochen!!!, aber Beth-Ann durfte früher weg, weil der Chef ihr hier den Rücken freigehalten hat, damit es für sie nicht ganz so stressig wurde. Denn den hatte sie ehh schon…denn das ganze ging einfach dermaßen schnell… in Deutschland undenkbar.Das hat für die Unternehmen zwar Vorteile, weil sie keine großen Verpflichtungen eingehen, wenn sie Leute anstellen, da sie sie schnell wieder loswerden und keine monatelangen Kündigungsfristen einhalten müssen… aber auf der anderen Seite kann man als Firma auch sehr schnell besonders die guten Leute verlieren, die dann plötzlich einfach kündigen…

Für den Umzug musste sie mit ihrem Mann 3000 km zurücklegen- ja mit dem Auto. Einfach nur krass… die sind einfach durch Zeitzonen gefahren … hallo gehts noch? Total übertrieben, denn die haben auf der ganzen Strecke 2 h wegen der Zeitverschiebung verloren. Das sind Entfernungen, das kann man sich bei uns gar nicht vorstellen, aber hier gehört das einfach zum Leben und Arbeiten dazu. Dass jemand für Jahrzehnte bei ein und derselben Firma arbeitet, ist hier die absolute Ausnahme - einfach ein Riesenunterschied zu Europa!

Naja…eine weitere unserer Sorgen war, wie es denn dann mit uns weitergehen würde und ob wir noch einen neuen Fluglehrer bekommen würden, oder ob wir wieder ein paar Tage frei bekämen, weils keine freien Lehrer mehr gibt. Aber glücklicherweise ist eine Freundin von Beth-Ann, die Tina, gerade in diesem Zeitraum aus ihrer Babypause zurückgekommen… und die Beth-Ann hat das so eingefädelt, dass Tina uns gleich übernimmt :-) Das schmälerte das schlechte Gewissen von Beth-Ann, weil sie wusste, dass wir in guten Händen waren und wir waren einfach nur froh, dass wir keinen Leerlauf hatten…hier habt Ihr die beiden mal…

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 Ja die sieht schon sehr jung aus oder? Sie ist sogar noch jünger als Beth-Ann :-) und es macht auch super viel Spaß mit Ihr zu fliegen, der erste Flug war zwar etwas seltsam, weil man sich immer an neue Lehrer gewöhnen muss, weil jeder in bestimmten Kleinigkeiten so seine eigenen Vorstellungen hat, aber jetzt macht es tierisch viel Spaß.

Am letzten Abend von Beth-Ann waren wir noch in einer Bar und haben quasi Ihren Abschied “gefeiert”. Das war noch ganz nett, auch wenn die arme  schon sehr traurig war. Ihr Mann war auch da und wir haben uns etwas mit ihm unterhalten. Er ist ja Pilot und er meinte, als er angefangen hat bei einer Airline zu arbeiten, hätte er bei McDonalds als Frikadellen-Wender mehr verdient… total krass. Hier in den USA hat man echt ein schweres Leben als Pilot, zumindest am Anfang, wenn man wahrscheinlich noch einen Schuldenberg von der Ausbildung hat und dann mit einem Hungelohn auskommen muss. Jetzt hat er aber die schlimmsten Jahre schon hinter sich und ist mittlerweile mit seinen jungen 28 Jahren schon Kapitän!  …außerdem arbeitet seine Frau ja jetzt für den Staat… also hat er ehh ausgesorgt :-)

Es war aber eine super Zeit mit Ihr und ich bin froh, dass ich überhaupt bei ihr fliegen durfte… mit meinen Fluglehrern hatte ich bis jetzt echt richtig Glück, die waren alle super. Irgendwann werde ich Euch nochmal von unserem letzten Flug mit Beth-Ann berichten, denn dafür hatte sie sich noch etwas besonderes einfallen lassen… ;-) hier zum Schluss noch ein Foto von uns dreien in Action in unserem Lieblingsflugzeug

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ähhh… wer fliegt eigentlich gerade ???

22.-23. August - Die Wasserfälle am Havasu Creek - einfach ein Paradies

16. September 2007 - 17:31 von Michael Walus

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Das Foto sagt eigentlich schon alles, so sah das da unten aus, einfach herrlich… Aber dort mussten wir ja erstmal hinkommen und das war nochmal ein ganzes Stück zu laufen.Wenn man den Havasu Creek weiter runterläuft, kommen mehrere Wasserfälle. Das oben sind die Havasu Falls, die kommen als erstes, aber an denen sind wir erstmal vorbeigelaufen, weil wir die nächsten Fälle auch noch sehen wollten. Das waren die Mooney Falls und dort hinzukommen war gar nicht so einfach… aber es ging immer wieder vorbei an solch idyllischen Plätzchen wie hier

 

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Die Mooney Falls sind sogar höher als die Niagara Fälle, krass oder. Aber die Niagara Fälle sehen um einiges wuchtiger aus und da läuft so einiges an Wasser mehr durch, naja jedenfalls kamen wir nach einer weiteren guten Stunde laufen schließlich oben an den Mooney Falls an. Damit Ihr mal eine Größenvorstellung habt folgendes Bild. Ist zwar vom Licht relativ ungünstig, aber dafür kann man oben den Michl als kleinen weissen Fleck beim todesmutigen Versuch die Wasserfälle von oben zu fotografieren sehen.

 

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Das war schon ziemlich hoch. (196ft).. und da mussten wir jetzt irgendwie runterkommen.

 

Da unten war das Ziel…

 

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und das hier der Weg dorthin!!!

 

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Ja, durch dieses Loch mussten wir durch und das war wirklich die einzige Möglichkeit dem Havasu Creek weiter zu folgen und zu den weiteren Wasserfällen zu gelangen. In dem Loch war es einfach nur dunkel, man konnte nicht wirklich etwas sehen, aber nach etwa 15m sah man ein Licht… und der Junior traute sich als erstes dadurch. Wir hatten ja gutes Wetter und so schlimm war es gar nicht. Wenn man durch dieses Loch durchgekrochen war, wurde man wieder mit einem netten Ausblick auf den Wasserfall belohnt

 

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Aber wir waren noch lange nicht da… denn der Weg hörte plötzlich einfach auf… das dachten wir zumindest, doch dann entdeckten wir, dass es einfach senkrecht an der Wand weiterging. Hätten wir gewusst, warum die Mooney Falls Mooney Falls heissen, hätten wir uns das vielleicht nochmal überlegt, aber so hangelten wir uns an den Ketten herunter

 

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Das war schon nicht ohne…in Realität sieht das ganze nochmal ein wenig krasser aus, als auf den Fotos… besonders, wenn man da wirklich runterklettern soll. Aber es hat geklappt und viel Spaß gemacht und schließlich waren wir unten. Von dort sah der Weg dann so aus…viel Spaß beim Suchen :-)

 

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Jetzt hieß es nur noch schnell umziehen und ab ins Kühle Nass.

 

 

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Darauf hatten wir uns schon den ganzen Tag gefreut, endlich eine Abkühlung. Und das Wasser war einfach richtig schön kühl, so schätzungsweise 18 Grad oder so. Auf jeden Fall eine tolle Erfrischung und etwas, dass man hier in Goodyear vergebens sucht, denn selbst aus den Duschen bekommt man hier einfach kein kaltes Wasser raus, weil alles durch diese enorme Hitze einfach aufgehitzt ist.

Hier konnte man sich einfach in die Natur legen und genießen…

 

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Und es ist einfach gewaltig, was das Wasser für eine enorme Kraft hat. In dem großen Becken, wo der große Wasserfall ist, war schon eine ziemliche Strömung, die einen seitlich abgetrieben hat. Aber nach minutemlangen Kampf haben wir dann doch noch ein Foto hinbekommen

 

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Wir entspannten uns etwa eine Stunde, bevor wir uns wieder auf den Rückweg zum Dorf machten. Noch ein letzter Blick auf den Fall und dann gings wieder zurück, denn wir wollten ja noch etwas essen und das einzige Imbissbüdchen machte um 1930 zu, aber wenn keine Kunden mehr da sind, dann auch schon früher :-)

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Erstmal mussten wir uns den ganzen Abstieg wieder hochquälen und das war nach dem langen Tag schon relativ anstrengend und meine Oberschenkel meldeten sich und machten seltsame Zuckungen :-) Aber schließlich haben wir es dann geschafft, machten noch einen kurzen Badestopp bei den Havasu Falls und liefen dann direkt in die Imbissbude, wo wir dann Pommes, Burger und Wraps in uns hineinstopften, nicht gerade das gesündeste… aber wirkliche Alternativen gab es nicht, auf jeden Fall erklärt das die Statur der Indianer ein wenig, wenn die nur so etwas essen.

So sah übrigens die Lodge aus…also da wo der Alex, Michel und ich schliefen

 

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Der Junior hatte nämlich vor, sich von einer hübschen Indianerin verführen zu lassen und wollte eigentlich im Tipi übernachten…

 

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Da das aber dann doch nicht Juniors Vorstellungen entsprach und wir auch keine hübschen Indianerinnnen fanden, blieb der Junior doch bei uns in der Nacht :-). Da man in dem Indianerdorf nichts machen konnte, gingen wir relativ früh schlafen, so ca. um 8 :-) Ich weiss nicht wann ich das letzte mal so früh schlafen gegangen bin, okay, etwas später war es schon, ich war noch etwas draußen und hab mir den Sternenhimmel angeschaut, da man so weit abgeschlagen von jeglicher Welt bestimmt ordentlich viele Sterne sehen müsste… aber leider leuchtete der Mond ziemlich stark und schmälerte das ganze ein wenig. Außerdem ist der Blick über den Himmel, dadurch dass das Dorf in diesem Canyon liegt, ein wenig durch Felswände begrenzt, die dafür aber im Morgenlicht umso toller aussehen

 

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Wir standen am nächsten Morgen gegen 6 wieder auf und machten uns nochmal auf den Weg zu den Havasu Falls, denn wenn man schonmal hier war, musste man es ja ausnutzen… und noch einmal baden, bevor wir heute den ganzen langen Weg wieder zurücklaufen mussten, wollten wir auf jeden Fall.

Wenn man von oben die Havasu Falls hinunterschaut, sieht das ungefähr so aus

 

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Der Abstieg darunter war ziemlich unspektakulär, aber die Natur dafür umso schöner

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Es gab auch noch andere interessante Dinge zu sehen… wie Blumen…

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…Bäume…

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…Echsen…

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…Schlangen…

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Na habt Ihr sie gefunden… nach meiner Recherche war es zum Glück eine harmlose Schlange, die man durchaus als Haustier halten kann… einer Rattlesnake sind wir zum Glück nicht über den Weg gelaufen.

Doch nach einem weiteren Bad mussten wir den Wasserfall leider wieder verlassen und machten uns auf den Weg zurück nach oben..

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Im Dorf wollten wir uns dann nochmal stärken und uns mit Rudi und seiner Freundin treffen, bevor es dann losging…den langen, langen Aufstieg zurück zum Auto

Direkt neben dem Imbiss kamen die Schicki-Micki-Leute mit dem Heli angeflogen… das war so die edle Variante für alle die nicht zu Fuß laufen und sich auch nicht auf so nen alten Muli setzen wollten

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Neben Menschen wurde sonst noch alles mögliche von den Hubschraubern transportiert…den das ging deutlich schneller… der Heli braucht für Hin- und Rückweg 15min… und wir… :-(

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Der mit der roten Hose war übrigens so ein typrische Dorfindianer von seiner Statur her

 

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Das schwingt bestimmt ganz ordentlich…

 Hier werden nochmal die letzten Vorbereitungen gemacht, bevor es dann schließlich losging

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Nach etwas 20 Minuten kamen wir dann zur letzten Stelle am Havasu-Creek, dort mussten wir uns vom kühlen Nass verabschieden. Unser Weg ging nämlich leider nicht mehr am Fluss entlang, sondern bog in einen Seitencanyon ab.

Deswegen mussten wir uns auch nochmal ordentlich erfrischen…

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Ich hab später nochmal mein ganzes Shirt komplett ins Wasser gehalten, aber es war trotzdem nach wenigen Minuten wieder trocken…  doch es half die Hitz e auszuhalten. Unsere Aufstiegszeit war nicht wirklich optimal, denn wir liefen um 1130 los… und kamen nach vielen vielen Kilometern schließlich gegen 1700 Uhr oben an. Total geschafft, aber glücklich :-)

Hier meine letzten Meter…

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dann war es geschafft… es war zwar sehr anstrengend, aber wir haben auch viel gesehen und es hat viel Spaß gemacht. Und für so eine Natur würde ich auch nochmal darunterlaufen. Man sollte sich nur ein wenig mehr Zeit dafür nehmen, denn man kann locker 2-3 Tage da unten aushalten, um wirklich Entspannung zu haben und alles zu sehen… wir fanden es ja schon anstrengend, aber andere aus unserem Kurs, haben das ganze an einem Tag gemacht, d.h. den Auf- und Abstieg… aber die waren danach auch ziemlich am Ende. Jedenfalls wäre es bestimmt auch sehr lohnenswert den Havasu Creek so lange weiterzulaufen, bis er  im Grand Canyon in den Colorad River mündet. Dort hat man mit Sicherheit auch nochmal einen tollen Ausblick…naja wer weiss, vielleicht komme ich da ja irgendwann nocheinmal hin :-)

Hier noch das Abschlussfoto mit dem langen langen langen Weg, den wir kurz vorher zurückgelaufen waren

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